Aleksandra Gaca

Alexandra Gaca

 
“Die Grenzen des Unmöglichen verschieben”
 
Ich bin fasziniert von Strukturen, räumlichen Formen und den drie Dimensionen der Textilien. Für mich spielen Gefühl, Emotion und Schönheit eine wesentliche Rolle beim Entwerfen. In meiner Arbeit suche ich nach den Grenzen des Unmöglichen sowie nach der Verbindung zwischen Tradition und der gegenwärtigen Industrie.
 
In den Jahren habe ich mich spezialisiert auf das Weben und das Anwenden der Dreidimensionalität in Stoffe. Eine Spezialität die zustande gekommen ist indem ich experimentierte mit Bindungen und Materialien. Während der ersten Phase des Entwurfs werden die Stoffe manuell in meinem Atelier geweben. Ein Atelier dass sich in dieser Phase des Prozesses einem Textillabor ähnelt. Drei Dimensionen anzuwenden in Plisséform war eine grosse Herausforderung, weil das Plissé an sich schon einen räumlichen Form hat.
 

 
Beim Kreieren der Dreidimensionalität in der neunen Kollektion von Lienesch habe ich mich beschäftigt mit dem Design gewebener Qualitäten und habe auch nach Möglichkeiten innerhalb der Siebdruktechnik gesucht. Indem ich spielte mit Formen, Strukturen, Farbverlauf, Schatteneffekte und Matt- und Glanzkontraste ist dies mir gelungen.

Ein angenehmer Aspekt der Zusammenarbeit mit Liensch war dass man mir schon im Voraus ein Bild der bezweckten Kollektion vermittelt hat. Dadurch dass man dieses Bild visualisierte, wurde ich sehr inspiriert. Ab dem ersten Augenblick lag ich mit den Menschen von Lienesch auf der gleichen Wellenlänge. Es versetzte mich während des Entwerfens in einen bestimmten Flow. Ein Flow der das Beste in deiner Arbeit herausholt, weil du spürst dass es sich dem Bild anschliesst das Lienesch vor Augen hatte. An solchen Augenblicken weisst du dass du mitarbeitest an etwas sehr schönes.

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